Silvesterzug der Granitbahn war im winterweißen Passau unterwegs

Wieder ausgebuchte Fahrt zum Jahresausklang

Eine junge Tradition ist der Silvesterzug, der zum Jahreswechsel wieder auf der BRE-Strecke in Passau unterwegs war. Zusätzlich präsentierte sich das nächtliche Passau mit Schneedecke für die Teilnehmer aus Nah und Fern. Damit gibt es einen ersten Eindruck des kommenden Touristikverkehrs auf der voll genehmigten Bahnstrecke.

Das Organisationsteam um Stephan Gutsmiedl und Martin Ziegler konnte Fahrgäste aus Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Österreich sowie Stadt und Landkreis Passau zur ausverkauften Zugfahrt willkommen heißen. Unter die Teilnehmer mischte sich auch der ehrenamtliche Geschäftsführer der Granitbahn UG, Hanns Wiegel samt Gattin: “Wir wollen mit dem Bistrowagen auf Schienen ins neue Jahr gleiten.” Für 2026 stehe das Programm der Granitbahn mit mindestens einer Sonderfahrt pro Monat. “Mit zusätzlich 30 touristischen Ausflügen unternimmt die Firma Eichberger das Gros der Fahrten im neuen Jahr,” so Wiegel. “Damit wird das Potential der BRE-Strecke deutlich.” Alle Genehmigungen für einen Regelverkehr liegen vor.

Bis zu Silvester hatte es bereits einige Zentimeter geschneit und es kamen in den letzten Stunden des Jahres noch einige Flocken hinzu. Die Pandora der Passauer Eisenbahn fuhr so als voll besetzter Zug durch das verschneite Donautal zunächst dem kalten Winterwind entgegen nach Vilshofen. Auf der Rückfahrt gab es einzelne farbige Silvesterraketen im nächtlichen Flusstal schon vor 0:00 Uhr zu sehen.

Im Bistrowagen war für das leibliche Wohl mit deftiger Fingerfood gesorgt, während an der Bar Leon Kronpaß und Thomas Hochhuber eine größere Auswahl an Getränken bereit stellten.

Für die Passauer Stadttour hielt der Triebwagenführer Udo Schreiner kurz im Hauptbahnhof, ehe es über den Inn auf das Gleis der Bayerischen Regionalbahn ging. Entlang der Innstadt ließen sich die beleuchteten Passauer Wahrzeichen im fast schon ungewohnten Winterkleid bestaunen. Einen Kontrast dazu boten der Abschnitt bis zur Kräutlsteinbrücke und der Felseinschnitt bei Lindau.

Über 40 Fahrgäste waren dabei: Junge Eltern, die den Martins- und Nikolauszug mit ihren Kindern erlebten und nun zum Jahreswechsel sich und ihren Freunden eine lockere Party in der Pandora der Passauer Eisenbahn gönnten. Zur bunten Mischung gehörten Bahnexperten mit weiter Anreise, Passauer Familien und Landkreisbürger. So stieß die Partygesellschaft beim Stopp in der Innstadt mit einigen Anwohnern bei Feuerwerk und Domgeläut auf das hoffentlich friedlichere Jahr 2026 an, bevor der Triebwagen gegen 1:00 Uhr ins Betriebswerk heimkam. “Die nächste Sonderfahrt ist für den Valentinstag geplant,” blickt Ziegler bereits nach vorne. Nähere Informationen hier auf der Homepage.

Zurück
Zurück

Mit dem Liebling auf Schienen durch die Stadt

Weiter
Weiter

Nikolauszug: Begeistertes Publikum in den vollen Zügen der Granitbahn